Herrschaftsform
Das Königreich Beilstein, zu dem das Herzogtum Luhenburg gehört, ist eine feudalistische Monarchie. Das Herzogtum Luhenburg hat durch seine Vergangenheit begründet sehr weitreichende Sonderrechte und untersteht dem König nur in Fragen des Krieges direkt. Alle anderen Belange darf das Herzogtum selbst entscheiden, was damit das Königreich eher zu einer Art Föderation, als zu einem absolutistischen Königreich macht.
Luhenburg ist seit alters her ein Reich welches das geschriebene Wort als etwas Heiliges betrachtet. Aus diesem Grund sind die vom Herzog verfassten Kapitularien und darauf basierenden Gesetzesschriften wie die Luhenburger Halsgerichtsordnung, der Bärenhammer, etc. der Kern des Luhenburger Reiches.
Landesoberhaupt ist der Herzog, welcher von der Familie von Meinertzhagen gestellt wird, nachdem das Haus Franken nach achthundetjähriger Regierung vor kurzem erloschen ist.
Das Herzogtum ist aufgeteilt in vier Grafschaften. Deren durch Erbfolge bestimmte Grafen, der Pfalzgraf als oberster Richter und der Reichsmarschall als Heerführer beraten den Herzog im herzöglichen Rat.
Die Grafschaften wiederum bestehen aus Baronien, die selbst nochmals in Freiherrschaften bzw. Rittertümer aufgeteilt sind.
In Luhenburg teilt man die Menschen in drei Stände ein. Den ersten Stand bildet der Adel, dem bis auf kleineren Privatbesitz, das Land gehört und der für die Regierung wie auch für den Schutz des Landes wie der Menschen zuständig ist. Der zweite Stand wird vom Klerus der Kirche der Herrscherin von Licht und Finsternis gebildet. Die Kirche kümmert sich intensiv um die Ausbildung des Volkes im Lesen und Schreiben, der Historie, Rechtskunde und dem Rechnen. Zudem ist sie für das geistige Wohl der Menschen zuständig und erfüllt sehr oft eine wichtige Vermittlerrolle. Zu guter Letzt sei erwähnt, daß die allermeisten Richter des Landes Mitglieder der Kirche sind. Dem Volk als dritten Stand kommen die mannigfaltigsten Aufgaben zu. Von der Versorgung des Landes mit allen benötigten Dingen, über die Bemannung der Landwehr bis zu den in Luhenburg sehr ausgeprägten Wissenschaften sind Vertreter des Volkes in allen Bereichen treibende und ausführende Kräfte. Der Adel des Herzogtums ist als volksnah zu bezeichnen. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es im Herzogtum keine Adelshöfe mit typisch höfischem Ambiente. Das Verhältnis von Adel und Volk ist deshalb auch im Allgemeinen sehr positiv. Die Wissenschaften, vor allem die Rechtskunde, die Geschichte, die Schriftkunde und die Philosophie sind traditionell sehr angesehen und verbreitet. In den letzten Jahren werden aber auch die Heilkunst und die magischen Künste wieder sehr geachtet, was vor allem der Silbermondgilde, der Akademie zu Tiefenwalde und der Freien Universalschule vom Goldenen Drachen zu verdanken ist. Zudem besteht im Herzogtum völlige Gleichberechtigung der Geschlechter, so dass es auch weibliche Ritter gibt. Nichtsdestotrotz versucht das Wiesel, eine demokratische Verbrecherbande, gelegentlich, Adelige zu bedrohen oder gar zu töten.
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